Everybody´s gone surfing – auf Fuerteventura

Surf´s Up – das ist das Motto eines jeden Surfurlaubs. Und welche Insel würde sich da besser anbieten, als Fuerteventura. Leicht und schnell von Deutschland aus zu erreichen und ein wahres Paradies für Wellenreiter, Windsurfer und Kite-Surfer.

Die Insel bietet Wellen in allen Schwierigkeitsgraden – von Anfänger bis Profi, hier ist für jeden was dabei. Und das, ganzjährig.

Dreh und Angelpunkt ist die Hauptstadt Puerto del Rosario. Hier befindet sich der internationale Flughafen von Fuerteventura. Ungefähr eine Stunde von Puerto del Rosario gelegen, liegt Corralejo, ein gemütlicher kleiner Ort an der Nordostküste Fuerteventuras. Das ehemalige Fischerdorf ist gerade bei Individualreisenden, Surfern und Ruhesuchenden ein beliebtes Ziel. Als größter Ferienort im Norden Fuerteventuras mit gleich einer Handvoll guter Surfspots und guter Infrastruktur, ist Corralejo meist der erste Anlaufpunkt für Surfer aus der ganzen Welt.

Zwar gibt es auch hier und in näherer Umgebung einige größere Hotelanlagen, allerdings hat sich der Ort sein Charme und seine Unverfälschtheit behalten. Der boomende Surftourismus hat aber auch hier Einzug gehalten und so findet man unzählige Surfschulen, die um die Gunst der Neulinge im Neopren buhlen. Aber wie gesagt, der Ort ist nicht überfrachtet und so findet jeder sein ruhiges Plätzchen.


 

Abends lädt das kleine Stadtzentrum von Corralejo zum leckeren Abendessen und ausgelassenen Feiern ein. Neben typisch spanischen Bars, findet man hier auch Burgerläden, Pizzerien und Irish Pubs. Geheimtipp ist das Finnigans, ein Irish Pub im Zentrum. Die Liveabende sind legendär. Wer auf irische Musik steht, sollte hier mal nach Luke Cosgrave Ausschau halten.

Corralejo - Round House Surf Camp
Corralejo – Round House Surf Camp

Nicht nur für Surfer sondern auch für Individualreisende sehr zu empfehlen sind die meist sehr preiswerten Surfhäuser. Meist selbst von enthusiastischen Surfern geführte kleine Jugendherbergen, die aber eher den Flair vermitteln, bei guten Freunden zu Besuch zu sein. Eine echte Alternative zum Couch-Surfing, wenn auch gegen kleine Bezahlung. Dafür braucht man sich um nichts kümmern. Abends ist hier meist dann auch für gute Stimmung gesorgt und Gäste, Gastgeber und Locals grillen und feiern zusammen. Einsame Spitze und nur zu empfehlen ist das Round House Surf Camp, dessen „Chef“ Alejandro einer der relaxtesten und nettesten Typen ist, den man begegnen kann. Gleichzeitig sind die Zimmer (Zimmer 2- 8 Personen) sauber und gemütlich eingerichtet. Das Camp ist auch nicht weit vom Surf Spot Rocky Point, einem kleinen Reefbreak in der Bucht von Corralejo. Hier braucht es etwas größeren Swell damit hier was läuft.

Fuerteventura - El Cotillo
Fuerteventura – El Cotillo

Unweit vom Ortszentrum, ein paar hundert Meter nördlich von Corralejo findet man einen weiteren, auch bei Locals beliebten Reefbreak, die sogenannte „Shooting Gallery“, eine schnelle und steile Welle, die eher für fortgeschrittenere Surfer geeignet ist. Auch der dritte Spot um Corralejo, ist wie die meisten Wellen auf Fuerteventura, ein Reefbreak – Harbour Wall im Norden von Corralejo unweit von Rocky Point.

Ein echtes Highlight ist darüber hinaus der Surfspot auf Los Lobos, einer kleinen Insel vor Corralejo, die ihr mit Charterbooten ansteuern könnt. An guten Tagen sind Surfer im siebten Himmel auf der langgezogenen Rechten. Beste Herausforderungen bieten sich hier an Tagen mit größerem Swell und Wind aus Südost.

Wer zum Surfen etwas mehr Abwechslung oder aber nicht immer auf anständigen Swell angewiesen sein möchte, fährt am besten ins ca. 20km entfernte El Cotillo, an der Nordwestküste. Touristisch so gut wie nicht erschlossen, gibt es in dem verschlafenen Ort auch nicht besonders viele Alternativen zum Surfen. Wer nicht über einen Mietwagen verfügt, der kann für knapp 2 Euro von Corralejo nach El Cotillo mit dem Bus fahren. Der Bus fährt tagsüber stündlich zwischen den zwei Orten, die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde.

Live Übertragung der wichtigsten Events und atemberaubendes Footage der Pro Surfer findet ihr hier auf World Surf League.

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