Dem Himmel ein Stück näher: Island erleben

Island ist nach Großbritannien in Europa der zweitgrößte Inselstaat. Noch dazu liegt es ein Stück weit vom Kontinent entfernt, wird mitunter als die Wetterküche Europas bezeichnet und mit vielen Sagen und Legenden in Verbindung gebracht. Das ist doch ein guter Grund, einmal hinzufahren und zum Beispiel im Rahmen einer Gruppenreise Island den Inselstaat zu erleben. Besonders die Zeit in der Mitte des Jahres ist zu empfehlen, denn Island liegt nur wenig südlich des Polarkreises. Das bedeutet, dass es dann hier Tag und Nacht hell ist. Allein das ist für Mitteleuropäer eindrucksvoll genug.

So kann man das Land im Rahmen einer Rundreise praktisch nur bei Helligkeit erleben. In dieser Zeit sollte eine Rundreise oder Gruppenreise Island vor allem auf die unzähligen Naturschönheiten ausgerichtet werden. Sie wirken in dem besonderen Licht dieser Zeit ganz besonders mythisch. So kann unter anderem Þingvellir besucht werden, ein Nationalpark, der ungefähr 40 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavik entfernt ist. Als Island besiedelt wurde, war der Ort Treffpunkt von Reitpferden aus allen Landesteilen. So manche Gruppenreise Island beginnt mit einem Besuch dieses Nationalparkes.

Island ist ganz besonders für einen Einblick in seine berühmte Badekultur zu empfehlen. Das liegt an den heißen Quellen, die hier seit Menschengedenken aus der Erde sprudeln. Sie wurden bereits im Mittelalter zum Baden und zur Erholung reichlich genutzt. Das berichten vor allem die Sagen und Legenden. Es wurden sogar noch einige historische Badeeinrichtungen gefunden. Die Die Snorralaug in Reykholt war bereits im 13. Jahrhundert ein Bad und ist das älteste bekannte seiner Art in Island. Im Prinzip ist es ein steinerner Ring von vier Metern Durchmesser, der von einer Pflasterung umgeben ist. Das Bad ist ungefähr einen Meter tief. Ähnlich sind auch die anderen historischen Bäder angelegt, die die Zeiten überdauerten. Zum isländischen Sportunterricht gehört übrigens obligatorisch das Schwimmen. Das bedeutet, dass es fast jeder Isländer kann.

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